Manfred Kock zum EHRENVORSITZENDEN ernannt

Für die Verdienste um die Städtepartnerschaft geehrt

In der Mitgliederversammlung des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Bethlehem wurde im März 2024 der EKD-Präses i.R. MANFRED KOCK (87) für seine nachhaltige Tätigkeit im Verein geehrt. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Oberbürgermeister Norbert Burger, auf den die Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem zurückgeht, hatte Manfred Kock kurz vor seinem Tod 2012 gebeten, seine Nachfolge als Vereinsvorsitzender zu übernehmen. In seine Amtszeit fallen viele Veranstaltungen, so wie das „Bethlehem Festival“ 2014 mit hochkarätigen Akteuren aus der Kölner Stadtgesellschaft und aus Bethlehem. Auch die Feier des 20jährigen Vereinsjubiläums 2016 hat er maßgeblich mitgestaltet. Die wichtigen vom Verein organisierten Reisen in die palästinensische Partnerstadt hatten immer nachhaltige Wirkung. Den Vorsitz übte er bis 2016 aus, doch sein Wirken für die Verständigung in Köln über und mit Bethlehem ist uns nach wie vor ein großes Vorbild und wir sind froh, Manfred Kock mit seiner Frau Gisela immer wieder beim Köln-Bethlehem-Treff und anderen Veranstaltungen zu erleben.

Dom, Bethlehem und Partnerschaft

genau 3 Monate vor Weihnachten, der 24. September 2022 stand ganz im Zeichen von Bethlehem, Drei Könige und Begegnung der Menschen.

Anlässlich der 700-Jahr-Feier zur Weihe des Domchores hatte Msr. Robert Kleine zum Friedensgebet eingeladen und fast alle Fördervereine der Kölner Städtepartnerschaften waren dabei.

Vertreter aus den Partnerstädten oder aus den Vereinen sprachen in der Feier um 12 Uhr in der jeweiligen Landessprache das Gebet um den Frieden in der Welt. So war auch zwei mal arabisch dabei, einmal aus Tunis und am Ende mit Rev. Prof. Dr. Mitri ar-Raheb einmal aus Bethlehem.

Frieden – Salam

Begegnung im Rathaus

Das Wetter war günstig für die bunten Stände auf dem Roncalliplatz, wo das intern. Begegnungsfest Gespräche und Wiedersehen an den Infotischen der Vereine ermöglichte. Weitere Begegnungen im Rathaus beim Empfang der Bürgermeisterin, vertreten durch Herrn Bürgermeister Dr. Elster, endeten mit einem Eintrag der internationalen Besucher in das Gästebuch der Stadt und einem Gruppenbild.

Mitri ar-Raheb beim Eintrag in das Gästebuch

Hoffnung und Wirklichkeit

unter diesem Titel erhielten wir am Abend vorher Einblicke in das Leben im Bezirk Bethlehem, ein Gebiet von der Küste des Toten Meeres (-400m) bis hinauf über die Höhen (+800m) und zu den fruchtbaren Böden des Weltkulturerbes in Battir. Sachlich und locker, teilweise humorvoll erfuhren wir in dem bebilderten Vortrag von Alltag zwischen Mauern, wirtschaftlichen Zwängen und Möglichkeiten, aber auch Ängsten und Nöten der Menschen, besonders nach der Coronakrise unter der Besatzung.

Landkarte mit Löchern - wie eine Käse

Dankbar wurde die Möglichkeit für anschließende Fragen wahrgenommen, von persönlich bis hin zu allgemeinen Aussichten zur Ein- oder Zwei-Staatenlösung für Palästina und Israel, wobei andere Alternativen durchaus sinnvoll wären, würden die Parteien den Diskurs einfach nur zulassen.

[SD]

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